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Der Name Feuersee und wie das Wappen entstand

Der Name BC Feuersee kommt natürlich nicht von ungefähr und seine Herkunft dürfte zumindest den Stuttgartern ein Begriff sein. Da man aber des öfteren Sätze wie "das Turnier in Feuersee" oder "die Spieler aus Feuersee" vernehmen kann, scheint für Auswärtige hier Klärungsbedarf zu bestehen, da es sich beim Feuersee eben nicht um eine Ortschaft handelt.

Der Feuersee aus der VogelperspektiveDer Feuersee ist keine Gegend, sondern ein See, der, wie der Name schon sagt, ein Feuerlöschteich ist. Er befindet sich keine hundert Meter entfernt von der Geburtsstätte des Vereins, dem Sportcafé Carambolage, in dem der Verein seinen Hauptsitz hat. Den Gründern schien seinerzeit naheliegend, den Verein nach diesem Wahrzeichen des Stuttgarter Westens zu benennen.

Die Form des Vereinswappens leitet sich aus dem Umriss des Feuersees ab. Aus der Vogelperspektive bietet sich dem Betrachter nebenstehendes Bild.

der Feuersee aus schräger Sicht das Logo und der Feuersee Würde man aus Richtung Hermannstraße auf den Feuersee blicken, ergibt sich aus der Perspektive der Umriss des blauen Teils des Vereinswappens. Der blaue Bereich des Wappens stellt also den Feuersee dar. An der Stelle, an der auf einer Halbinsel im Feuersee die Johanneskirche steht, prangt im Wappen eine brennende Billardkugel, die an sich natürlich für den Billardsport steht und deren Feuer wiederum Bezug nimmt auf die Herkunft des Namens und die Historie der Kirche.

Die evangelische Kirche neugotischen Stils wurde übrigens in der Zeit von 1864 bis 1876 erbaut und gilt als eines der Hauptwerke der Neugotik. In den Kriegsjahren 1943/44 wurde die Kirche schwer beschädigt und später bis auf den Turmhelm wieder aufgebaut. Die "Kirche ohne Spitze" gilt heute als Mahnmal gegen den Krieg. Sie bietet, eingebettet in den Feuersee, besonders in der Dämmerung einen märchenhaften Anblick und wirkt nachts beinahe schaurig-schön.

Das Wappen des BC Feuersee erfuhr im Laufe der Jahre einige farbliche und gestalterische Veränderungen und besteht in seiner heutigen Form- und Farbgebung seit dem Jahr 2002.